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ruscenlum



Geschlecht: Geschlecht:männlich
Anmeldungsdatum: 21.10.2007
Beiträge: 24
Wohnort: Meinerzhagen

 Beitrag Verfasst am: 01.11.2007, 13:02    Titel: CHarkonstelation
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Charaktergeschichte

Die vier aus Rune

Die Stadt Rune lag in den friedlichen und ruhigen Landen Tyria. Tyria ist nahe den Drachenlanden, wem das etwas sagen sollte. Rune war nicht groß, jedoch war es auch kein Dorf mehr. Mit rund 1000 Einwohnern war sie eine der größten Städte Tyrias. Der wöchentliche Markt zog immer viele Händler, Gaukler, Künstler und Kunden von weit her. Es war weit bekannt, dass das Handwerk in Rune eines von sehr guter Qualität sei, deshalb hatte die Stadt auch einen gewissen Wohlstand erreicht. Die Zahl der Händler und Geschäfte war recht hoch und Anstalten wie Theater, Schulen und Ärzte waren für die reichere Schicht vorhanden.
Der alltägliche Tagensablauf war geregelt und lief bis auf einige seltene Ausnahmen immer geregelt und ordentlich.

Zu geregelt fanden Ruscenlum und Aletrus. Die beiden waren Burschen im alter von etwas unter 20 Jahren. Sie lebten in einem wohlhabenden Haus und waren die Söhne von einem reichen Händler der sich mit Fellen und Ledern befasste. Die beiden waren die Schätze ihrer Eltern und so immer sehr umsorgt und gepflegt worden. Sie hatten sogar ein Schule besucht wo ihnen lesen, schreiben und rechnen beigebracht wurde. Ihre Eltern hatten wohl geplant, dass ihre Söhne später etwas Großes erreichen sollten.
Doch die beiden hatten da andere dinge im Kopf. Ihnen war ihr Leben etwas zu langweilig. Sie wollten lieber Abenteuer erleben und auf Reisen gehen um möglichst viel von der Welt zu sehen und zu erleben. Da sie dies auch machten und oft Tagelang umherstreiften schenkte ihnen ihr Vater eines Tages, wohl aus Angst ihnen könnte etwas zustoßen, Rüstungen und Schwerter damit sie auf ihren Streifzügen besser geschützt und gegen alles gewappnet sein sollten. Da seine Söhne gerne das Benteuer suchten entschied er sich für verschlungene und mysteriös aussehende Ausrüstungen.
Nun gut ausgerüstet wurden die Streifzüge der Beiden immer länger und teilweise auch gefährlicher. Da sie meist von ihren besten Freunden begleitet wurde ist es an dieser Stelle zeit diese zu erwähnen.

Riuwa war eine der Freunde. Sie war eine junge Dame, die sich ebenfalls etwas mehr aus ihrem Leben erhoffte, als nur ihrer Mutter zu helfen die angefertigten Waren auf dem Markt anzubieten und zu verkaufen. Riuwas Mutter war eine einfache Frau aus der durchschnittlichen Bevölkerung die eine Nähstube betrieb welche schöne Kleider für die etwas reicheren herstellte. Ruscenlum, Aletrus und Riuwa hatten sich über ihre Eltern kennen gelernt, da diese Beruflich von ab und dann mal etwas zusammen zu tun hatten.
Auf ihren Reisen war Riuwa nicht in erster Linie um zu kämpfen mit, sondern um sich mit den Knaben das Leben abwechslungsreich zu gestallten und mal aus den Landen herauszukommen. Natürlich kämpfte Riuwa gerne mit wenn es eine kleinere oder größere Schlacht zu schlagen gab, jedoch trug sie keine aufwändige Rüstung und Waffe sondern kleidete sich wie es ihr gefiel. Aber so ungefährlich wie sie schien ward sie nicht. Sie führte immer ein Kurzschwert mit, und dieses nicht zur Zierde.

Ein weiterer Freund der drei ward Leandros. Leandros war der Erstgeborene eines Mühlmannes. Auch er ward mit den dreien über den Markt zur Freundschaft gekommen. Leandros musste nämlich meist den Karren von seinem Vater zum Markt fahren wenn dieser Korn und Getreide einkaufte oder Gemahlenes dort verkaufte. Ebenso musste er beim kaufen und verkaufen mithelfen weil es ward geplant, dass Leandros eines Tages die Mühle übernehmen sollte und das Familiengeschäft weiterführen sollte. vielleicht würde er es ja schaffen das Familiengeschäft wieder so aufblühen zu lassen wie es in den schon lange vergangenen Zeiten bei seinem Großvater getan hatte. Die Mühle lief nämlich nicht grade königlich, aber es reichte um der Familie einen gewissen Wohlstand einzutreiben.
Wie auch die Anderen war Leandros daran interessiert die Welt außerhalb der ihm bekannten Grenzen zu erkunden und kennen zu lernen. Ein Dolch und ein Kurzschwert waren auf den Reisen mit Ruscenlum, Aletrus und Riuwa seine stetigen Begleiter. Diese setzte er auch gern und oft ein. Wenn er nicht grad gezwungen ward sie zu benutzen stachelte er gern einen seiner Wegbegleiter an sich mit ihm zum Spaße zu bekämpfen.

Die Begegnung mit Alagos
Eines Sommertages waren die vier wieder auf einer Reise. Sie hatten schon vor gut zwei Tagen die Grenzen der Landen von Tyria verlassen und waren nun in Gebieten, die sie noch nie betreten hatten.
Da Ruscenlum und Aletrus durch eine kleine Meinungsverschiedenheit, die sie lautstark austrugen, etwas zurückgefallen waren liefen Riuwa und Leandros den Waldweg einige Schritte voraus. Immer wenn sie so weit vorgelaufen waren, dass sie die beiden schon etwas länger nicht gesehen und gehört hatten warteten sie biss die Streithähne um die letzte Kurve wieder in sicht waren und gingen weiter. Die Sonne schien warm durch das grüne Blätterdach der Bäume und man konnte, wenn die Zankenden weit genug weck waren, den Vögeln und anderen Getier zuhören und zusehen wie es im Walde umherstreifte. Mit der Zeit wurde der Boden felsiger und es lagen vereinzelt einige große Felsen im Gebiet verstreut.
Da Riuwa und Leandros es vorzogen den Geräuschen der Natur zu lauschen als sich das Streitgespräch der beiden Brüder anzuhören hatte sie schon eine etwas längere Zeit nicht auf diese gewartet und waren so schon ein ordentliches Stück vor ihnen. Der Weg führte zwischen zwei hohen Felsen durch, als Riuwa plötzlich grob von hinten gepackt wurde und eine Klinge an ihrem Hals hatte. Leandros, der bis eben noch etwas in Gedanken versunken neben ihr hergelaufen war schrak auf als er sich nichts ahnend nach Riuwa umzusehen und zu sehen wieso diese so plötzlich stehen geblieben ward.
Eine in einen schwarzen Umhang verhüllte Person stand hinter Riuwa. Der stahl seiner Klinge an ihrem Hals glänzte in der Sonne und Riuwa, die von ihm grob festgehalten wurde ward bleich und starr vor schreck.
Leandros, der einen kleinen Augenblick gebraucht hatte um zu realisieren das sie überfallen wurden zog nun sein Schwert und ging einen Schritt auf die beiden zu.
„Dies würde ich euch nicht Raten“ sprach der verhüllte gelassen. „Kommt ihr mir nahe, ist eure Freundin tot. Dies wäre doch wahrlich schade.“ Der Klang der Ironie schwang in diesen Worten mit und Leandros blieb wütend und erzürnt stehen. „Was wollt ihr? Lasst gefälligst die Dame los, oder ich werde euch zeigen, was ich von euren Handeln Halte!“ rief er ihm entgegen.
„Nun, was wollt ihr den machen? Mich etwa angreifen und riskieren, dass ich die schöne mit einer kleinen Bewegung niederstrecke?“ Sprach der Fremde und fuhr mit einer Hand in den Beutel den Riuwa am Gürtel trug hinein. „Ich werde euch ausrauben und dann seid froh, wenn ich euch mit eurem Leben als Geschenk ziehen lasse!“
Doch als er dies sagte, schlug Riuwa nach hinten aus und traf den vermummten in dem Augenblick als er sich auf den Inhalt ihrer Tasche besann mit dem ellebogen am Brustkorb. Dieser Taumelte ein Stück zurück während er nach Luft japste. Leandros sprang nach vorne, an Riuwa vorbei und richtete sein Schwert auf den ihm Unbekannten. Riuwa, die einen kleinen Schnitt an ihrer Schulter hatte zog ebenfalls ihr Schwert und richtete es zitternd auf ihn. Ihr kleid war an der Schulter zerschnitten und man konnte ihre nackte Schulter sehen, welche einen beachtlichen Schnitt aufwies, aus dem das Blut floss.
In diesem Augenblick tauchten Ruscenlum und Aletrus in der letzten Wegbiegung auf und verstummten sofort ihren Streit als sie Leandros und Riuwa mit gezogenen Schwertern einer schwarzen Gestallt, welche sich gerade aufrappelte und ebenfalls Waffen gezogen hatte sahen.
„Hey“ schrie Aletrus auf, zog sein Schwert und rannte auf die drei zu. Ruscenlum tat es ihm gleich und eilte ebenfalls zu den dreien. Aufgeschreckt durch den Ruf drehte sich die vermummte Gestalt kurz um und erblickte die beiden Krieger auf sie zu rennen. Er erschrak sichtlich und wollte sich so schnell wie möglich aus dem Staub machen. Dabei Sprang er gegen Leandros da die Felsen rechts und links ihm den Weg zur Seite versperrten. Dieser war so überrascht, dass er angesprungen und umgerempelt wurde, dass er sich nicht auf den Beinen halten konnte und zu Boden stürzte. Doch noch beim Fallen schlug er erzürnt nach den Beinen des Flüchtigen und traf diesen an der rechten Wade. Doch dieser hechtete weiter. Zwar nun deutlich nach rechts einknickend aber er rannte so als ob es um sein Leben ginge. Aletrus und Ruscenlum erreichten wenige Augenblicke später ihre Freunde und sie wären wohl der vermummten Gestallt gefolgt, wäre Riuwa nicht in diesem Moment zu Boden gesackt. Der Schnitt an ihrer Schulter, die Aufregung, und die Gewissheit dass sie nur knapp dem Tode entgangen sei brachen über sie und raubten ihr mit einem Schlag alle Kraft. Ruscenlum und Leandros wendeten sich ihr sofort zu, Aletrus, der sah, dass sie gut umsorgt werden würde, sprang sogleich weiter, um der flüchtigen zu finden. Doch dieser war schon außer Sicht und so machte er schon nach wenigen 100Metern kehrt um nun auch nach seiner Weggefährtin zu schauen.
Riuwa war schon wieder auf den Beinen als er bei ihnen ankam. Die Aufregung und alles hatte ihr ur kurz den Boden unter den Füßen weck sacken lassen doch im gr0ßen und ganzen war sie wohl auf. Die Wunde die sie an der Schulter hatte ward schnell verbunden und ein par Schlücke Wasser schenkten ihr neue Kraft.
„Was machen wir nun?“ fragte Aletrus nachdem Riuwa und Leandros erzählt hatten was vorgegangen war. „Sollen wir den Schurken laufen lassen?“„Nun, ich habe ihn am Bein getroffen, er wird nicht schnell weit kommen“ entgegnete ihm Leandros. „Wir können also versuchen ihn zu finden. Außerdem verliert er Blut, seht ihr dort, wir können ihn also leicht folgen!“ Bei diesen Worten deutete er auf einige Bluttropfen, die auf dem Laubboden zu sehen waren. „Kannst du die Spur den lesen so das wir ihn einholen können?“ fragte Ruscenlum ihn. „Nun, dass sollte nicht zu schwer sein“ erwiderte Leandros lächelnd. „Dann lasst uns aufbrechen und dem Schweinehund zeigen, was wir von Wegelagerern halten!“ rief Aletrus aus. „Aber leise, er soll uns ja nicht schon hören wenn wir noch außer sicht sind!“ ergänzte ihn Riuwa.
So brachen sie auf. Leandros, der es etwas gelernt hatte spuren zu lesen, verfolgte die Spur und sie anderen schlichen ihm mit gezogenen Waffen und geduckter Haltung nach. Mit der Zeit wurde das Blut was am Boden zu sehen war immer mehr und der Abstand zwischen den Tropfen wurde immer geringer.
„Dort“ flüsterte Leandros leise „Seht ihr, dort drüben lehnt er an dem Baum.“ Und wirklich. Mit dem Rücken an einem Baum gelehnt saß der Gesuchte an einem Baum. Die Kapuze, die vorher sein Gesicht verdeckt hatte war vom Kopf gesogen und man konnte sein Gesicht erkenne. Er war nicht älter als die vier, hatte seine Augen geschlossen und der Schweis rann ihm über dein bleiches Gesicht. Er musste viel Blut verloren haben.
Leise schlichen sich die vier nun um ihn herum, dabei bedacht kein Geräusch von sich zu geben. Als sie ihn so langsam umzingelt hatten zogen sie den Kreis enger, bis sie alle nur noch wenige Schritte von ihm Weck waren. Dann stürzten sie sich alle gleichzeitig auf ihn. Der Bursche der an dem Baum gelehnt hatte war so überrascht und erschrocken, als die vier auf ihn zusprangen, dass er sich grade noch hochrappeln konnte, dann aber gleich von Leandros zu Boden geworfen wurde der auf ihn sprang. Schnell war der Einzelne gefesselt und an einen Baum gebunden.
Da es schon langsam dämmerte und keiner wusste wo sie waren bauten sie ein Feuer auf und bereiteten sich auf die Nacht vor.

Freundschaft wird geschlossen

Am nächsten Morgen, alle hatten gut geschlafen, wurde gefrühstückt und alles zusammengepackt. Es war ein etwas klammer Morgen und faustdicker Nebel lag im Wald.
„Weiß einer wo sind?“ fragte Ruscenlum? „Ich habe die Orientierung verloren“
„Nein, ich weiß leider auch nicht wo wir sind“
antworteten Aletrus und Leandros.
„Nun, ich weiß wo ihr seid!“ Erklang ein Ruf von dem gefesseltem. Die vier Freunde hatten sich am vorigen Abend schon etwas mit ihm unterhalten und ihn befragt. Er war Alagos, ein junger Bursche in ihrem alter, der umherzog und ein sehr freies Leben führte. Wenn er etwas brauchte oder haben wollte stahl oder raubte er es meist. Da er bisher so gut wie nie geschnappt wurde hatte dies eigentlich auch immer gut geklappt. Bis zu dem gestrigen Tage, wo er nicht damit gerechnet hatte, dass noch zwei Leute mehr auf diesem Wege unterwegs waren. Bis auf die Ereignisse am Vortag kam Alagos den vieren auch sehr nett und freundlich herüber.
„So, du weißt also wo wir sind? Dann sag es uns doch“
„Und was ist wenn alles nur ein Trick ist?“
„Nun wir werden ihn vertrauen müssen, was meint ihr?“

Alle schauten sich gegenseitig Fragend an. Dann wurde entschlossen das man Alagos trauen könne. „Und wenn nicht, können wir ihn ja immer noch töten“ schlug Aletrus vor.
Also wurde Alagos freigelassen und er begann die vier zielstrebig in eine Richtung zu führen. Erst waren die vier noch etwas misstrauisch. Sie hielten ihre Waffen immer Griffbereit und achteten darauf, dass nie einer alleine mit Alagos zusammen war. Aber mit der Zeit fassten sie vertrauen zu ihm und plauderten so über dies und jenes mit ihm. Sie erzählten ihm von ihrem Leben in Rune, dass sie gerne auf Abenteuerreisen gingen und so dies und dass. Alagos erzählte ebenfalls, dass er Rune kenne. Er war schon einmal dort gewesen, weil er in einem Dorf namens Goddart in der Nähe gewohnt hatte. Er würde ihnen auch den Weg bis nach Goddart zeigen können, denn dies läge auf dem Weg nach Rune und er würde sich dort wieder in einer Scheune eines Bauern für eine Zeit lang niederlassen. Dies wurde von den Anderen als sehr schön endfunden da sie ihn mittlerweile eigentlich alle mochten. Und da er ebenso wie sie, gerne auf Abenteuerreisen ging hatten sie sogar die gleichen Interessen.

Zurück Zuhause

Alagos hatte sein Versprechen gehalten. Er hatte die vier bis nach Goddart geführt von wo aus sie alleine den restlichen Weg gegangen waren. Ihren Eltern erzählten sie wie immer nichts genaueres über ihre Reise, nur das sie einen neuen Freund gefunden hätten, der in Goddart wohnte, und dass ihre Gruppe von vier auf fünf Abenteuer angestiegen war.
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